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Referenzen

Das Wissen ist da.
Die Frage ist, wie schnell die nächste Person es findet.

Zwei Unternehmen, die sehr unterschiedlich arbeiten und dasselbe Problem hatten: Wissen, das vorhanden, wertvoll und verteilt ist. Gelöst haben es beide mit einer eigenen KI im Haus. Zwei Geschichten darüber, wie eine eigene KI im Haus den Zugang dazu verändert. Mit gekennzeichneten Zahlen und ohne erfundene Zitate.

Referenz 01 · PrintsPaul

25 Jahre Maschinenwissen.
Sofort auffindbar.

PrintsPaul arbeitet mit Druck-, Converting- und Inspektionslösungen und zahlreichen individuellen Maschinen. Jede Maschine bringt Dokumentation mit, und jedes Projekt Erfahrung, die irgendwo festgehalten ist. Oder in einem Kopf.

Maschinenbau · Druck & Converting Anwendung: Unternehmenswissen Eigene KI im Haus

Früher: „Wer weiß das?“

Ein Unternehmen mit jahrzehntelang gewachsenem Wissen. Es steckt in Maschinenunterlagen, Bedienungsanleitungen, Wartungsinformationen, technischen Dokumentationen, Ersatzteilinformationen, alten Projektunterlagen und internen Dokumenten. Und in der Erfahrung von Mitarbeitern, die seit vielen Jahren dabei sind. Wer etwas wissen wollte, fragte zuerst nach der Person, die es wissen könnte.

Das Problem

Dieses Wissen existiert. Aber es ist nicht automatisch verfügbar. Ein erfahrener Mitarbeiter erinnert sich, dass es einen ähnlichen Fall schon einmal gab. Ein neuer Mitarbeiter weiß das nicht. Er sucht auf Laufwerken mit gewachsener Ordnerstruktur, in PDF-Sammlungen einzelner Maschinen und in E-Mails aus alten Projekten. Und wenn er nicht fündig wird, unterbricht er einen Kollegen, der gerade etwas anderes tut.

Eine typische Fachfrage kostet schnell 30 Minuten, oft mehr. Bei 25 Jahren Maschinenwissen wird daraus ein tägliches Problem.

Die Veränderung: „Fragen Sie die eigene KI.“

Die Idee war nicht, das Wissen zu verändern, sondern den Zugang dazu. Das eigene KI-System wurde zur internen Wissensschnittstelle: Es liest die vorhandenen Unterlagen dort, wo sie liegen, und beantwortet Fragen mit Verweis auf das Dokument, aus dem die Antwort stammt. Ein neuer Mitarbeiter muss nicht zuerst wissen, welcher Kollege seit 15 Jahren an dieser Maschine arbeitet. Er fragt die KI, liest im Dokument weiter und fragt den Kollegen erst, wenn es wirklich nötig ist.

Die KI verändert nicht das Wissen. Sie verändert, wer wie schnell darauf zugreifen kann.

Heute: So fragen Mitarbeiter

Die Antwort kommt mit dem Verweis auf die Quelle, damit sie nachvollziehbar bleibt.

  • „Wie funktioniert diese Maschine?“
  • „Welche Wartung ist dafür vorgesehen?“
  • „Wie wurde dieser Fehler bei einem ähnlichen Projekt gelöst?“
  • „Welche Ersatzteile gehören dazu?“
  • „Wo finde ich die technische Dokumentation?“

Ergebnis

Antworten mit Quelle statt Suche über Laufwerke. Weniger Rückfragen an einzelne Wissensträger. Ein Einstieg für neue Mitarbeiter, der nicht davon abhängt, wer gerade im Haus ist. Die Größenordnungen, mit denen wir in solchen Projekten rechnen, stehen hier als Beispielszenario. Die konkreten Werte werden gemeinsam mit PrintsPaul im laufenden Betrieb gemessen.

30 → 7 Min.Typische Fachfrage: Suchen und Nachfragen vorher, Antwort mit Quelle nachher. Beispielszenario
6 → 4 WochenBeispielhaftes Onboarding, bis ein neuer Mitarbeiter Maschinenfragen selbst beantwortet
10 → 4Wiederkehrende Rückfragen an erfahrene Kollegen pro Woche. Beispielszenario
470 Std.Jährlicher Such- und Rückfrageaufwand bei 20 Mitarbeitern, Beispielrechnung unten
25.850 €Beispielhafter Produktivitätswert pro Jahr; konservativ bei 50 %: 235 Stunden, 12.925 €
Mit QuelleJede Antwort verweist auf das Dokument, aus dem sie stammt

Beispielszenario mit angenommenen Werten, keine Kundenmessung. Konkrete Werte werden im Kundenprojekt gemessen und hier ergänzt, sobald sie belastbar sind.

Der größere Effekt

Was früher im Kopf eines Kollegen steckte, wird zu Unternehmenswissen. Aus individuellem Erfahrungswissen wird ein Bestand, auf den das ganze Unternehmen zugreifen kann. Das gilt für den neuen Mitarbeiter in der ersten Woche genauso wie für den Tag, an dem ein erfahrener Kollege in den Ruhestand geht. Und die Erfahrenen werden seltener unterbrochen, weil die Standardfragen beantwortet sind, bevor sie gestellt werden. Der Wert liegt nicht nur in gesparten Minuten: in schnellerem Onboarding, in Wissen, das im Unternehmen bleibt, und in einem Betrieb, der weniger davon abhängt, wer gerade im Haus ist.

Beispielrechnung

Was kostet es, Wissen nicht zu finden? Eine einfache Rechnung mit angenommenen Werten zeigt die Größenordnung: erst den heutigen Aufwand, dann eine bewusst konservative Annahme, wie viel davon entfällt.

Beispielrechnung

20 Mitarbeiter, 30 Minuten Suchen und Rückfragen pro Woche

20 Mitarbeiter × 30 Minuten pro Woche
10 Stunden pro Woche
10 Stunden × 47 Arbeitswochen
470 Stunden pro Jahr
470 Stunden × 55 € interne Vollkosten
25.850 € pro Jahr
Konservativ gerechnet: nur die Hälfte entfällt
235 Stunden, 12.925 € pro Jahr

Beispielrechnung mit angenommenen Werten, keine Kundenmessung. Ihre eigenen Werte für Nutzer, gesparte Zeit und Stundensatz setzen Sie im Kalkulator ein.

Rechnen Sie Ihren eigenen Fall

Das lokale Setup

Eine eigene KI-Infrastruktur im Haus, angebunden an die vorhandenen Ablagen mit Maschinendokumentationen, Wartungsunterlagen und Projektordnern. Rollen und Zugriffsbereiche folgen der bestehenden Rechtestruktur: Wer einen Ordner nicht öffnen darf, bekommt aus ihm auch keine Antwort. Die Wissensverarbeitung läuft auf der Hardware im Unternehmen. Es gibt kein Cloud-Konto, in das Unterlagen hochgeladen werden, und keinen KI-Dienst, der sie verarbeitet.

  • Anwendung: Unternehmenswissen mit Quellenangabe, Einarbeitung
  • Quellen: Maschinendokumentationen, Wartungs- und Ersatzteilunterlagen, Projektordner
  • Rechte: nach bestehender Ordner- und Rollenstruktur
  • Leistung: Hardware, Einrichtung, Anbindung, Rechte, gemeinsamer Test und Betreuung aus einer Hand

Nächste Schritte

Weitere Wissensquellen anbinden, Rollen verfeinern, Kennzahlen erheben. Und die Fragen sammeln, die Mitarbeiter tatsächlich stellen: Sie zeigen am besten, wo das nächste Wissen liegt, das noch nicht erschlossen ist.

Referenz 02 · Spieletechnik.tv

Produktionswissen bleibt Produktionswissen, auch wenn Mitarbeiter wechseln.

Spieletechnik.tv entwickelt Technologie für Spiele- und Quizsendungen: Echtzeitgrafik, Voting, Spielelogik, Statistik, Redaktionssysteme, Social-Media-Einbindung, Steuerung, Zeitmessung, vieles davon als eigene Softwareentwicklung. Ein Unternehmen, das aus Wissen und Technologie besteht.

Sendetechnik · Softwareentwicklung Anwendung: Technischer Wissensassistent Eigene KI im Haus

Früher: Rekonstruieren statt nachschlagen

Bei komplexen Produktionen besteht Wissen nicht nur aus Dokumenten. Es steckt in Abläufen, Software, Schnittstellen, Konfigurationen, Steuerungslogik, technischen Besonderheiten, individuellen Lösungen und Erfahrungswerten. Jede Sendung ist ein technisches Setup, und jedes Setup eine Lösung, die beim nächsten Mal wieder gebraucht werden könnte. Konfigurationen lagen in Projektordnern, Besonderheiten in Notizen, Schnittstellenbeschreibungen im Code oder in der Erinnerung desjenigen, der sie gebaut hat.

Das Problem: Zeitdruck

Vor einer Produktion ist Zeit knapp. Genau dann werden die Fragen gestellt: Wie haben wir das beim letzten Mal gelöst? Welche Komponente war das? Wer hat das gebaut? Wer bei der letzten Produktion dabei war, weiß, wie das Voting angebunden wurde. Wer neu ist oder eine andere Sendung betreut hat, rekonstruiert, was schon einmal gelöst war. Das kostet Stunden in der Vorbereitung und macht das Unternehmen davon abhängig, dass die richtigen Personen gerade verfügbar sind.

Wenn Produktionswissen nicht verloren gehen darf, reicht es nicht, dass es irgendwo steht. Es muss unter Zeitdruck auffindbar sein.

Die Veränderung: Ein interner technischer Wissensassistent

Kein „ChatGPT-Ersatz“, sondern ein Assistent für das eigene Produktionswissen. Die KI ersetzt die Techniker und Entwickler nicht. Sie hilft ihnen, schneller auf vorhandenes Wissen zuzugreifen: Setups vergangener Produktionen, Schnittstellenbeschreibungen, Konfigurationen, Steuerungslogik. Ein neuer Techniker muss nicht zuerst wissen, wer das damalige Setup gebaut hat. Jede Antwort verweist auf die Quelle, damit sie nachvollziehbar bleibt und der Techniker dort weiterlesen kann.

Heute: So fragen Techniker

Die Antwort wird mit Quellen aus dem internen Wissensbestand verbunden, damit der Techniker dort weiterlesen kann.

  • „Wie haben wir das beim letzten Setup gelöst?“
  • „Welche Komponente wurde verwendet?“
  • „Welche Schnittstelle braucht dieses System?“
  • „Wo ist die Dokumentation dazu?“
  • „Welche Besonderheiten hatte die letzte Produktion?“

Ergebnis

Schnellere Wiederverwendung vergangener Lösungen, weniger Abhängigkeit von einzelnen Wissensträgern, ein Einstieg für neue Teammitglieder über den eigenen Wissensbestand. Die Größenordnungen, mit denen wir rechnen, stehen hier als Beispielszenario. Die konkreten Werte werden gemeinsam mit Spieletechnik.tv erhoben.

120 → 45 Min.Rekonstruktion eines früheren Setups vor einer Produktion. Beispielszenario
75 Min.Zeitgewinn je Fall, wenn nachgeschlagen statt rekonstruiert wird
20 FälleAngenommene Fälle pro Jahr, in denen ein früheres Setup gebraucht wird
25 Std.Zeitgewinn pro Jahr, entspricht 1.625 € bei 65 € interne Vollkosten je Stunde
Im HausQuellcode, Setups und Konfigurationen werden auf der eigenen Hardware verarbeitet
Mit QuelleJede Antwort verweist auf Projektordner, Dokumentation oder Code

Beispielszenario mit angenommenen Werten, keine Kundenmessung. Konkrete Werte werden im Kundenprojekt gemessen und hier ergänzt, sobald sie belastbar sind.

Der größere Effekt

Produktionswissen bleibt im Unternehmen, auch wenn Mitarbeiter wechseln. Vor einer Produktion wird nicht mehr rekonstruiert, sondern nachgeschlagen. Wer neu im Team ist, findet den Einstieg über die Fragen, die er ohnehin hat, und landet bei den Dokumenten, die er lesen sollte. Das Wissen der Erfahrenen wird wiederverwendbar, ohne dass sie es jedes Mal neu erzählen müssen. Der wirtschaftliche Kern ist hier weniger die Stundenzahl als die Resilienz: Eine Produktion hängt nicht mehr daran, ob die eine Person erreichbar ist, die das Setup damals gebaut hat.

Beispielrechnung

Bewusst klein gerechnet, nur mit der Zeit, die sich messen lässt. Umsatzausfälle oder verpasste Produktionen rechnen wir nicht ein, weil wir sie nicht belegen können.

Beispielrechnung

Ein früheres Setup rekonstruieren: 120 statt 45 Minuten

120 Minuten rekonstruieren, 45 Minuten nachschlagen
75 Minuten Zeitgewinn je Fall
75 Minuten × 20 Fälle pro Jahr
25 Stunden pro Jahr
25 Stunden × 65 € interne Vollkosten
1.625 € pro Jahr
Nicht eingerechnet
Wissenserhalt, Onboarding, Unabhängigkeit von Einzelpersonen

Beispielrechnung mit angenommenen Werten, keine Kundenmessung. Ihre eigenen Werte setzen Sie im Kalkulator ein.

Rechnen Sie Ihren eigenen Fall

Das lokale Setup

Ein eigenes KI-System im Haus, angebunden an Projektablagen, technische Dokumentationen und Konfigurationsunterlagen. Software, Konfigurationen und technische Dokumentation sind das geistige Eigentum des Unternehmens. Die Wissensverarbeitung erfolgt innerhalb der eigenen Infrastruktur: ohne Konto bei einem KI-Anbieter, ohne dass Quellcode oder Setups zu einem Dienst hochgeladen werden. Wir behaupten nicht, dass absolut keine Daten jemals ein Unternehmen verlassen; wir beschreiben, was das System tut: Es verarbeitet auf der Hardware im Haus.

  • Anwendung: Unternehmenswissen und Coding, also Dokumentation, Konfigurationen und Code verstehen
  • Quellen: Projektordner vergangener Produktionen, technische Dokumentation, Schnittstellenbeschreibungen
  • Rechte: nach Projekt und Rolle
  • Leistung: Hardware, Einrichtung, Anbindung, Rechte, gemeinsamer Test und Betreuung aus einer Hand

Nächste Schritte

Weitere Projektablagen anbinden, Schnittstellenbeschreibungen strukturieren, die Fragen aus dem Produktionsalltag auswerten und daraus ableiten, welches Wissen als Nächstes dokumentiert werden sollte, damit es nicht wieder an eine Person gebunden ist.

Der wirtschaftliche Kern

Worin der Wert liegt.
Nicht nur in gesparten Minuten.

Beide Beispielrechnungen zählen nur Zeit, weil Zeit sich messen lässt. Der größere Teil des Nutzens steht in keiner Stundenrechnung. Acht Wirkungen, die wir in Projekten sehen.

ZeitAntwort mit Quelle in Minuten statt Suche über Laufwerke und Rückfragen.
ProduktivitätErfahrene Kollegen werden seltener unterbrochen und arbeiten an dem, wofür man sie braucht.
OnboardingNeue Mitarbeiter fragen die KI statt den Kollegen, der es seit 15 Jahren weiß.
WissenserhaltErfahrung bleibt im Unternehmen, auch wenn jemand in Rente geht oder wechselt.
ResilienzDer Betrieb hängt weniger davon ab, ob die eine Person gerade erreichbar ist.
WachstumMehr Nutzer, mehr Quellen, neue Fähigkeiten: am laufenden System, ohne Neuanfang.
KontinuitätHardware und Wissensbasis bleiben, auch wenn das KI-Modell wechselt.
UnabhängigkeitKein verpflichtendes Abo, kein Anbieterkonto: Sie entscheiden über Kosten und Kurs.

Zur Einordnung

Echte Kunden, gekennzeichnete Zahlen, keine erfundenen Zitate.

Beide Unternehmen sind für die Nennung als Referenz freigegeben. Die Geschichten beschreiben Ausgangslage, Veränderung und Setup redaktionell. Zahlen sind als Beispielszenario gekennzeichnet und werden im Kundenprojekt gemessen. Wörtliche Aussagen veröffentlichen wir nur mit Freigabe des jeweiligen Sprechers; die freigegebenen Stimmen von Paul Arndt und Igor Milan stehen auf der Startseite. So halten wir es auch bei Sicherheitsaussagen: erklären statt versprechen.

Wie viel Unternehmenswissen steckt in Ihrem Unternehmen?

In Ordnern, in Projekten, in Köpfen. Der Konfigurator zeigt in wenigen Minuten, was Ihre eigene KI für Ihren Fall kostet. Oder Sie besprechen Ihren Anwendungsfall direkt mit unserem Engineering-Team.